Janne

Janne LoyDas bin ich ...

... eine lebensfrohe und etwas verträumte Widderfrau, die seit ihrer Geburt in Nordwalde wohnt. Das ist ein kleiner Ort in der Nähe von Münster. Ich mag Käsekuchen, Kino und Kinder sowie Menschen, die zuverlässig sind und Verantwortung übernehmen für das, was sie tun und die andere nicht vorschnell in Kategorien schubsen, in denen sie selbst nicht sein wollen. Meine Lieblingsfarben sind Orange und Grün. Außerdem bin ich im Frühling und Sommer gern mit dem Rad unterwegs, und wenn ich mal richtig ausspannen möchte, fahre ich am liebsten ans Meer.

Mit dem Schreiben angefangen ...

... habe ich schon früh, auch wenn sich dieser Satz schon ein wenig abgegriffen anhört. Mein Kopf begann bereits Bilder auszuarbeiten, wenn meine Mutter uns Kindern abends vor dem Schlafengehen noch etwas vorlas. Fast immer hatte ich eine eigene Idee, wer in der Geschichte eine andere Rolle hätte übernehmen sollen oder wie sie auszugehen hatte. Mit elf Jahren begann ich, Märchen, kleine Gedichte und kurze Erzählungen zu texten. Als Teenager habe ich nicht nur sehr viele Bücher gelesen, sondern, nach einem Zehn-Finger-Tastschreibkurs, setzte ich mich selbst gerne stundenlang an meine Schreibmaschine, die meine Eltern mir geschenkt hatten und auf die ich besonders stolz war, und tippte, wann immer ich Zeit dazu fand. Kurz vor meiner Hochzeit sortierte ich alles aus und weg war‘s. Einmal habe ich ein Kinderbuch verfasst. Danach lag mein Traum, irgendwann weitere Bücher zu schreiben, aus familiären und beruflichen Gründen lange auf Eis.

Inspirieren ...

... lasse ich mich besonders von Menschen. Ich sitze gern in einem Café und beobachte die Leute, die vorbeiziehen. Zu den meisten fällt mir spontan etwas ein, eine Erfahrung, ein Erlebnis, eine Vergangenheit oder Gegenwart, die auf sie passen könnte. Aber auch das Leben an sich ist schon ein einziger, sehr anregender Geistesblitz. Denn alles, was uns an Schönem und weniger Schönem im Leben begegnet, Wünsche, Sehnsüchte und Ängste, lassen sich in Geschichten einbinden. Und das mache ich, sofern die Zeit es zulässt, sehr gerne. Ich wünsche mir oft, ich hätte noch viel mehr Luft, meine Ideen umzusetzen.

Wenn ich schreibe ...

... soll es von Herzen kommen. Ich will nichts einfach nur schnell dahintippen. Deswegen richte ich mich nicht nach dem Mainstream, schreibe nicht, was gerade so angesagt ist, sondern versuche mit den Texten oder Geschichten zu inspirieren, etwas anzustoßen oder zu forcieren.

Was ich mir wünsche ist ...

... Menschen mit meinen Büchern emotional zu erreichen. Geschichten werden immer subjektiv wahrgenommen, wobei eigene Erfahrungen, bedeutende Erlebnisse und die eigene Lebenseinstellung eine wichtige Rolle spielen. Jedes Buch macht etwas mit dem, der es liest. Wenn ich meinen Leserinnen und Lesern etwas mitgeben kann, wenn sie aus meinen Büchern etwas für sich selbst erlangen konnten, motiviert und freut mich das sehr. Wenn mir das auch nur bei einigen gelingt, bin ich schon happy.